Motoblog Day 0
Die Idee
Rumänien war schon immer im Kopf. Ich hab viel gehört über ein Land, das in der EU ist, gegen die Korruption kämpft, wo Arm und Reich Nachbarn sind, wo Pferdekarren die Strassen säumen, wo aber auch die Menschen sehr nett und hilfsbereit sind.
Die Route

Die Planung
Ich hab dann mal Video's konsumiert und ein einige Websites. Dann die ersten Bücher bestellt und alles abgeklappert im Kollegenkreis, was sich mit dem Motorrad fortbewegt. Und siehe da, wir sind jetzt zu viert. Dann das erste Meeting, um zu klären, was, wo, wie lange. Dann einen passenden Termin gesucht und fixiert.
Wann und wie lange ?
Wir starten am Abend des 29. Mai 2018 und kommen am 10. Juni 2018 zurück. Die lange Anfahrt wollten wir dann auch nicht fahren, das macht einfach keinen Sinn. Also werden wir den Autozug von Feldkirch nach Wien nutzen, um Zeit zu sparen. Wir haben für 12 Tage entschieden. Da kommen dann so um die 3'600 km zusammen.
Die Teilnehmer
- Reto Morini alias Morini fährt auch eine Moto Morini. Was für ein Wortspiel. Er war schon mal in Rumänien und wird wohl den einen oder anderen Tipp in der Tasche haben. Morini fährt überall, wirklich überall. Und wenn er nicht fährt, ist er krank oder sein Chef hat schlechte Laune.
- Reto Sandmeier alias Samba arbeitet beim Schweizer TCS und hat so allerlei Werkzeug dabei. Vor ein paar Jahren hatten wir mal ne Triumph wieder zusammengeflickt. Also sehe ich auch hier bei der nächsten nötigen grossen Motorenzerlegung keinen Stress. Samba hat entschieden, sein Lucky Strike dingsbums gegen eine GS ADV zu tauschen, was für eine brilliante Idee.
- Marc Grimm ist der Triumph-ale. Ich glaub er hat mal gesagt, dass er NIE ein Motorrad mit den 3 Buchstaben kaufen würde, weil das jeder hat. Na ja, es muss ja nicht jeder ne Ahnung haben 😎. Aber auf alle Fälle ist er vermutlich der treuste Triumph Fahrer der Welt und das ist gut so.
- Und da wäre noch ich, Spicki die Schlussleuchte. Ja, irgendwie hat es sich ergeben, dass ich mehr oder weniger eher weiter hinten fahre. Das hat manchmal den Vorteil, dass man beim aufschliessen etwas mehr Gas geben darf, was ja nicht unbedingt verkehrt ist. Und die ca. 2 Millionen elektronischen Helferlein geben den Resten zum Besten. Ich werde auch meinen Teil zum Besten geben was die Filmerei, Knipserei und bloggerei angeht. Seit 2018 bin ich auf der GS ADV unterwegs.
Die Routenplanung
Ja, wie plant man nun so eine Route ? Da bleibt nur eins: surfen surfen und nochmals surfen. Dann die POI's raussuchen und mit einer Route irgendwie verbinden. Dann die Distanz checken, anpassen, löschen, wieder eine neue Route probieren. Aber danach hat man dann eine tolle Route zusammengewerkelt. Dann die Tagesetappen planen und fertig ist der Kuchen. Und am ende des Tages machen wir dann vor Ort alles wieder anders. Und mit welchem Programm habe ich geplant ? Na mit einem, das jeder Depp versteht: My-Route-app.
Zelt oder Hotel ?
Zeltplätze ? Ja die gibt es, irgendwo und irgendwie. Aber mal eben in ein Dorf reinfahren und auf dem Navi den nächst besten Zeltplatz anfahren, so wie wir das immer machen, geht nicht oder nur mit viel Mühen. Also bleibt das Zelt zu Hause und wir machen einen auf gesetzte Herren, werden also in Pensionen etc. übernachten.
Onroad - offroad ?
Ja, wir fahren alle Reiseenduro Bikes und so stellt sich die Frage, wo offroad und wie wird es sein ? Es gibt Video's wo Gruppen irgendwo in den Wäldern im Schlamm stecken bleiben. Also noch kurz nen Satz Reifen gekauft, der auch mehr oder weniger waldtauglich ist, denn man weiss ja nie. Ich selber werde den neuen Metzeler Karoo Street mal ausprobieren, also kein Heidenau K60 Scout für dieses Jahr. Ach ja, und irgendwas mit Bären ist da noch.
Top Road of Europe
330 km lang, über 100 Kurven, Top 10 Strecke Europas. Die Transfogarascher Hochstrasse muss traumhaft sein. Das grosse Problem jedoch wird sein, dass die Transfagarasan anfangs Juni wegen Schnee noch geschlossen hat. Und das wird vermutlich der Fall sein. Was für ein Frust und die Reise hat noch nicht mal begonnen. Aber zum Glück gibts ja noch die Transalpina.... oder das Donau Defilee, und und und. Und eventuell fahren wir die Route von beiden Seiten an, das müsste mit Aufwand gehen.

Spicki
Vielen Dank für euren Beitrag. Habe für nächstes Jahr was geplant mit der Richtung Rumänien / Bulgarien... mal sehen was die Feinplanung ergiebt. Habe sogas das gleiche Wappen auf dem Blech ;-)
AntwortenLöschenHabe das selbe Wappen auch auf dem Blech. Auch bei MyRoute-app angemeldet. Mache die Karpatentour nächstes Jahr, die Grenzen müssen einfach offen sein, Punkt. Beginne in der Slowakei, in die Ukraine und dann den Karpatenbogen. Ich habe im Sinn 90% das Zelt zu benutzen (alter Pfadfinder ;-)). Zeit habe ich alle der Welt, es werden mindestens drei Wochen sein. War ja eigentlich dieses Jahr auf dem Programm.
AntwortenLöschenMelde Dich bei mir, wenn Du gpx oder Infos brauchst. Zelt find ich gut. Hat zwar viele Bären, aber die sind nur an Beeren interessiert :-)
LöschenSehr beeindruckend. Habe diesen Sommer auch vor Rumänien mit dem Motorrad zu bereisen, sofern Corona mich nicht abhält. Zur Info habe ich etliche youtubes hierzu angesehen, dein Bericht ist toll, und die Route auch. Gibt es hierzu die gpx-Daten?
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