Motoblog Day 2
Was geht ?
06:00 Ankunft in Wien. Irgend ein Nachtwächter poltert an die Türe. Das hat grad noch gefehlt. Ich hab so mittelmässig geschlafen. Aber irgendwie sind alle hellwach. Die Nacht haben wir gut überstanden und die Schienenrumpelei hielt sich in Grenzen.
Heute fuhren wir von Wien über die Autobahn von Ungarn über Budapest nach Arad in Rumänien. Über 500km Autobahn, da lob ich mir den Tempomaten und die hohe Tourenscheibe an der BMW GS. Arad ist dann der offzielle Start dann in die Karpaten.
Aber von vorne. OK wir sind wach und OK wir haben das Frühstück überlebt. Jetzt heisst es erst mal aussteigen, Gleis 3 und warten, bis die ÖBB Mitarbeiter die Verzurrgurte entwirrt haben und uns fast auf die Füsse geworfen haben. Wo gearbeitet wird da fliegen die Spähne. Wir fassen unsere Maschinen und karren sie tief geduckt aus dem Dunklen Verliess des Autozuges and die frische Luft das Autoverladebahnhofs Wien. Wir packen unser Gepäck wieder in die Boxen und dann sind wir ready, Wien unsicher zu machen. Also erst mal weg vom Gleis in den Grossstadt Jungle.
Inzwischen sind entweder die Temperaturen gestiegen oder die Luftfeuchte, oder beides. Wir fahren durch Wien. Kein Prater nix, eher die abgef...... Seite Wiens. Irgendwie komisch. Dann noch Baustellen, mist schon verfahren, U-turn, rechts abbiegen. War jetzt rot oder grün ? Keine Ahnung.... egal.
Raus aus Wien, raus auf den Highway Richtung Ungarn. Irgendwie schaut das Wetter nicht grad so prickelnd aus. Es könnte regnen. Kaum zu Ende gedacht fanden wir uns vor einem Supermarkt vor. Aha, wir sind nicht die einzigen. Die Goretex Penner lachen Morini und mich aus. Das wird sich noch rächen, aber dazu später.
Wir fahren Richtung Ungarn, dann halt, die Grenzkontrolle ? Nein, das sind gewissenhafte Polizisten, die 3.5 cm vor der Ungarischen Grenze auch noch Pickerl Kontrolle machen. Hab fast vergessen, dass es diese Gilde auch noch gibt. Aber keine Sorge, wir sind ausgerüstet und Herr und Frau Magister Krenzkontrolleure können uns gar nix.
Gefühlte 3 Sekunden später passieren wir die Grenze zu Ungarn und machen halt an der nächst besten Tanke. Aha, Morinis Fuhre braucht Sprit wie ein Ferrari Enzo. Wir trinken Kaffee, essen Ungarische Süssspezialitäten und lästern über das Leben. Ah, noch schnell ein Telefonat. Ein Kunde ruft an. Aber dann nix wie weg hier. Rumänien ruft schon.
Es kommt wie es kommen muss. Die Temperaturen steigen und steigen gegen die 30 Grad Marke. Im Stau hab ich immer noch meine Regenhose an, es scheint unaushaltbar zu sein. Nach dem Stau weg auf die Raststätte, Wasser tanken und raus aus der Hose. Geschafft, jetzt wird sich das Blatt wenden, Grimm und Samba lachen bei 30 Grad in ihren wasserfesten Hightech Textilien schon lange nicht mehr. Schon noch blöd, wenn man nichts mehr zum Ausziehen hat.
Nach 400 Autobahnkilometer ist mein Hirn durchgekocht und ich muss zugeben, die Konzentration verschiebt sich zusehends in Richtung Tiefschlaf. Übel, allen geht es so. Wir kommen an die Rumänische Grenze, Stau. Warten warten warten bei 31 Grad. Der Ventilator versucht das Alu-Motörchen soweit zu kühlen, dass nichts schlimmeres passiert. Dann der erste Grenzbeamte. Lässig begrüssse ich ihn auf englisch, keine Reaktion, 10m weiter fahren, dann will ich das Gas aufdrehen, Morini bremst mich aus. Wir müssen noch warten. Mister Rumänien im weissen Hemd tritt auf die Bühne und prüft, ob Passfoto mit der echten well done durchgekochten Person übereinstimmen. Glück gehabt, es passt. Dass ich mit meiner zweiten freundlichen Begrüssung auf englisch wieder nicht landen kann, stört nicht mehr. Hahn auf, Gänge durchsortieren und weiter gehts.
Inzwischen kann ich mir vorstellen, wie es sein könnte, als Rinderfilet auf dem Grill zu schmoren. Jetzt passierts, ich verfahre mich und der Reiseleiter führt die Truppe mitten durch das Grossstadtgewusel von Arad. Alle sind überhappy über diesen Verfahrentscheid.
In Arad angekommen kommt aus dem Nichts ein Rumäne zu und wir kommen ins Gespräch. Grimm und er sind sich einig, dass er uns zu einem schönen Hotel führt. Gesagt getan, und da ist sie schon am ersten Tag. Nicht der Diebstahl wie das Schweizer EDA uns warnen würde, sondern eine grenzenlose Gastfreundschaft ohne wenn und aber. Besagter Rumäne führt uns zum Hotel und es ist ein Volltreffer. Nach Bier und Papanasi klingt der Abend aus.








Spicki
06:00 Ankunft in Wien. Irgend ein Nachtwächter poltert an die Türe. Das hat grad noch gefehlt. Ich hab so mittelmässig geschlafen. Aber irgendwie sind alle hellwach. Die Nacht haben wir gut überstanden und die Schienenrumpelei hielt sich in Grenzen.
Heute fuhren wir von Wien über die Autobahn von Ungarn über Budapest nach Arad in Rumänien. Über 500km Autobahn, da lob ich mir den Tempomaten und die hohe Tourenscheibe an der BMW GS. Arad ist dann der offzielle Start dann in die Karpaten.
Aber von vorne. OK wir sind wach und OK wir haben das Frühstück überlebt. Jetzt heisst es erst mal aussteigen, Gleis 3 und warten, bis die ÖBB Mitarbeiter die Verzurrgurte entwirrt haben und uns fast auf die Füsse geworfen haben. Wo gearbeitet wird da fliegen die Spähne. Wir fassen unsere Maschinen und karren sie tief geduckt aus dem Dunklen Verliess des Autozuges and die frische Luft das Autoverladebahnhofs Wien. Wir packen unser Gepäck wieder in die Boxen und dann sind wir ready, Wien unsicher zu machen. Also erst mal weg vom Gleis in den Grossstadt Jungle.
Inzwischen sind entweder die Temperaturen gestiegen oder die Luftfeuchte, oder beides. Wir fahren durch Wien. Kein Prater nix, eher die abgef...... Seite Wiens. Irgendwie komisch. Dann noch Baustellen, mist schon verfahren, U-turn, rechts abbiegen. War jetzt rot oder grün ? Keine Ahnung.... egal.
Raus aus Wien, raus auf den Highway Richtung Ungarn. Irgendwie schaut das Wetter nicht grad so prickelnd aus. Es könnte regnen. Kaum zu Ende gedacht fanden wir uns vor einem Supermarkt vor. Aha, wir sind nicht die einzigen. Die Goretex Penner lachen Morini und mich aus. Das wird sich noch rächen, aber dazu später.
Wir fahren Richtung Ungarn, dann halt, die Grenzkontrolle ? Nein, das sind gewissenhafte Polizisten, die 3.5 cm vor der Ungarischen Grenze auch noch Pickerl Kontrolle machen. Hab fast vergessen, dass es diese Gilde auch noch gibt. Aber keine Sorge, wir sind ausgerüstet und Herr und Frau Magister Krenzkontrolleure können uns gar nix.
Gefühlte 3 Sekunden später passieren wir die Grenze zu Ungarn und machen halt an der nächst besten Tanke. Aha, Morinis Fuhre braucht Sprit wie ein Ferrari Enzo. Wir trinken Kaffee, essen Ungarische Süssspezialitäten und lästern über das Leben. Ah, noch schnell ein Telefonat. Ein Kunde ruft an. Aber dann nix wie weg hier. Rumänien ruft schon.
Es kommt wie es kommen muss. Die Temperaturen steigen und steigen gegen die 30 Grad Marke. Im Stau hab ich immer noch meine Regenhose an, es scheint unaushaltbar zu sein. Nach dem Stau weg auf die Raststätte, Wasser tanken und raus aus der Hose. Geschafft, jetzt wird sich das Blatt wenden, Grimm und Samba lachen bei 30 Grad in ihren wasserfesten Hightech Textilien schon lange nicht mehr. Schon noch blöd, wenn man nichts mehr zum Ausziehen hat.
Nach 400 Autobahnkilometer ist mein Hirn durchgekocht und ich muss zugeben, die Konzentration verschiebt sich zusehends in Richtung Tiefschlaf. Übel, allen geht es so. Wir kommen an die Rumänische Grenze, Stau. Warten warten warten bei 31 Grad. Der Ventilator versucht das Alu-Motörchen soweit zu kühlen, dass nichts schlimmeres passiert. Dann der erste Grenzbeamte. Lässig begrüssse ich ihn auf englisch, keine Reaktion, 10m weiter fahren, dann will ich das Gas aufdrehen, Morini bremst mich aus. Wir müssen noch warten. Mister Rumänien im weissen Hemd tritt auf die Bühne und prüft, ob Passfoto mit der echten well done durchgekochten Person übereinstimmen. Glück gehabt, es passt. Dass ich mit meiner zweiten freundlichen Begrüssung auf englisch wieder nicht landen kann, stört nicht mehr. Hahn auf, Gänge durchsortieren und weiter gehts.
Inzwischen kann ich mir vorstellen, wie es sein könnte, als Rinderfilet auf dem Grill zu schmoren. Jetzt passierts, ich verfahre mich und der Reiseleiter führt die Truppe mitten durch das Grossstadtgewusel von Arad. Alle sind überhappy über diesen Verfahrentscheid.
In Arad angekommen kommt aus dem Nichts ein Rumäne zu und wir kommen ins Gespräch. Grimm und er sind sich einig, dass er uns zu einem schönen Hotel führt. Gesagt getan, und da ist sie schon am ersten Tag. Nicht der Diebstahl wie das Schweizer EDA uns warnen würde, sondern eine grenzenlose Gastfreundschaft ohne wenn und aber. Besagter Rumäne führt uns zum Hotel und es ist ein Volltreffer. Nach Bier und Papanasi klingt der Abend aus.
Wir sind angekommen - Welcome to the Carpathians Garden.








Spicki
Spannend und locker geschrieben. Lese gerne weiter. Lg Ueli
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