Motoblog Day 3

Was geht ? Na "enjoy the moment" ist angesagt
Heute fuhren wir von Arad über das Banat Gebirge zu den Wasserfällen von Bigar. Ungefähr so war es geplant. Aber dazu später.

06:30 Tagwache. Der Samsung Wecker krächzt aus den letzten Löchern. Grimm's schnarcherei hielt sich in Grenzen. Eine gute Nacht. 07:30 Kaffee aus dem Automaten, zum Ko.......en. Das war nix. Null Punkte. 08:00 Wir packen unsere Maschinen und sind um 08:30 parat zur Abfahrt. Auf nach Timisoara, frühstücken. Wir parken beim Siegesplatz bei dieser schönen Kathedrale und checken beim Imbiss ein. Nix frühstück, nur Kepap oder Toast Sandwich. Ein totaler kulinarischer Höhenflug. Dann das highlight. Ich poltere an den Tisch und so ziemlich alle Getränke fallen um. Das totale Desaster. Alles klebt.......

Nach diesem doch sol tollen Frühstück fahren wir weiter zum Semenic National Parc. Die ersten Berge und Kurven rufen. Nun ja, irgendwie hat mein Navi nicht das gemacht was ich wollte und Samba durfte es ausbaden. Sein Gemotze war irgendwie so was wie grenzenlos und ich konnte ihn grad noch mit einer Mineralwasserdusche stoppen.

Was ist wirklisch extrem toll an Rumänien ? ES GIBT KEINE FAHRVERBOTSSCHILDER. Also beim dritten Grashalm links einfach mal abbiegen und schaun was passiert. Grossartig, was gibt's schöneres als auf Antiasphalt zu fahren.

Herrlich, Kurven Kurven Kurven, wurde auch Zeit. Irgendwann kamen wir wieder in die Müdigkeit rein und ein fantastisches idyllisches Restaurant am Lacul Gozna kam gerade recht. Wir sind in bester Gesellschaft. Deutsche Hardendurofahrer mit einem einheimischen Guide haben bereits das Restaurant besetzt. Wir kommen schnell ins Gespräch. Wichtige Themen wie die Reifenwahl oder ob ihre Motorräder 2 oder 4 takter sind wurden diskutiert. Das ist wichtig für die Völkerverständigung und das bringt nich mal ein Politiker so auf die Kette.

Nach Pizza und Cola geht es nun weiter Richtung Bigar Wasserfälle. Ah und noch was, die Rumänen haben eine Stunde Zeitverschiebung. Das habe ich am 3. Tag gemerkt...... ist das wichtig ? Nö.

Wir fahren weiter, kurz vor dem Ziel braucht Morinis Fuhre wieder mal Benzin, wie immer nach lausigen 300 Kilometern. Kurz vor den Bigar Wasserfällen tanken wir. Mann kommt so ins Gespräch und schnell wird klar, es hat Zimmer bei der Tankstelle. Krass romantisch wie wir sind checken wir ein. Und das sollte erst der Anfang sein. Das Zimmer ist schön, das französiche Bett bietet Platz für Grimm und mich. Na ja, Mann muss eben flexibel sein.

Dann gehen wir Nachtessen, direkt neben der Tanke. Wenn einer tankt riecht es nach Benzin. Das ist gut so denn so wissen wir dass es in Rumänien keinen Benzinmangel gibt. Nach dem zweiten obligaten Bier bestellen wir das Essen. Ausser Grimm alle Schnitzel. Und hier wirds spannend. Er bestellt die Tagesspezialität Suppe. Huah, Suppe anstelle Schnitzel, was für ein Entscheid. Na ja, wir fangen an zu essen. Nun kommt der Chef des Hauses ins Spiel. Er kommt mit einem Ballermann Eimer und präsentiert Honig. Wir probieren... lecker. Dann gehts 2 Minuten und er kommt mit einen Super speciale Honigbrandy um die Ecke. Jetzt wirds lustig. Die Degustation dauert an und je mehr ich trinke und je mehr ich schreibe wirds umso lustiger. Ein toller Abend an der Tanke. Norman Bates ist nicht vorbei gekommen aber trotzdem, wenn du hier an der besagen Tanke fehlst, das merkt kein Mensch.

Ach ja, zürück zur Suppe: Ich fange an zu googlen und suche nach diesen Bildern. Nach anfänglichen Bedenken, es könnte ein Kutteln Suppe sein............ ja es war ein Kutteln Suppe. Enjoy your meal. Das Gegröhle war gross. Nun schliesse ich diesen Blog, der Honig Banat Gebirgshonig zeigt seine volle Wirkung.


















Kutteln Johnny in action !

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