Motoblog Day 10
Die Tagesroute
Heute fuhren wir über die Waldhöhenstrasse zur Wassertalbahn, dem Kloster Manastirea Barsana weiter zum fröhlichen Friedhof.
Aber erst mal von vorne und erst mal ein Rückblick. Wir checkten also gestern im Hotel Castel Dracula ein und erwarteten eigentlich Grusel und so. Aber nichts passierte oder fast nichts. Manchmal schockiert mich die Scharcherei von Morini. Ein Tondokument belegt leider, dass wir gleich auf liegen. Das passt. Doch niemand geisterte durchs Castel. Nun gut, wir assen gut und deckten uns mit Bier ein, um im Billardraum noch den Abend ausklingen zu lassen.
Der morgen begann wie immer. Kerkermeister Samba poltert jeden morgen um 07:00 an die Türe und bin jeden morgen zu faul, ihn mit einem 50kg Betonklotz am Bein im See zu versenken, Glück gehabt Samba. Mein Bettnachbar Morini flucht irgenwas in den Bart und Grimm macht Druck fürs Frühstück. Was für ein Urlaub.
Wir starteten früh morgens mit einer Horde Chinesen, die aus dem Bus kamen und die Anlage stürmten. Nicht gerade toll, wenn man mit Taschen, Helm und vollbepackt durch die Menge durch muss und jeder im Weg rumsteht und kein Anstalten macht, auszuweichen. Na ja, schnell die Karre gepackt und los gehts nach Viseu de Sus zur letzten echten Wassertalbahn, die mit Dampf betrieben wird. Die meisten Bahnwagen kommen aus der Schweiz. Der Hotelzug Carpatia Express wird von einer Schweizerin betrieben. Eine tolle Anlage. Ihr Freund begrüsst uns herzlich und deckt uns mit Anekdoten über Rumänien zu. Wir lachen im Schatten bei Kaffee über die lustigen kuriosen Geschichten die er uns erzählt. Er durfte u.a. seinen Führerschein für 4 Monate abgeben, da er innerorts über 100 kmh fuhr. Auch für rumänische Verhältnisse etwas derb darüber. Er musste dann ausreisen, um Minuten später wieder einzureisen. Das kontrolliert keiner und das interessiert auch keinen.
Dann gings weiter zur Kosteranlage Manastirea Barsana, eine der schönsten Klosteranlagen von ganz Rumänien. Viele sehr schön gemachte Häuser kunstvoll aus Holz gefertigt. Leider fing es jetzt noch an zu regnen, wie das halt in der rumänischen Regenzeit so üblich ist. Aber das hielt wie immer nicht lange an und wir kamen bald über die Waldhöhenstrasse am fröhlichen Friedhof an. Der liegt in der Gemeinde Sapanta im Kreis Maramures. Da sind kunstvoll verzierte Bilder und Geschichten der Verstorbenen auf Kreuzen zu sehen. So was hab ich echt noch nie gesehen. Die Bilder sprechen für sich.
Am Abend dann kamen wir an der Pensiunea Plai cu Peri an. Die ist wenige 100m von der Ukraine entfernt. Gastgeberin spricht Rumänisch, Italienisch und Russisch. Na toll, irgendwie gings dann wie immer mit Händen, Füssen und den paar Brocken italienisch.













Spicki
Heute fuhren wir über die Waldhöhenstrasse zur Wassertalbahn, dem Kloster Manastirea Barsana weiter zum fröhlichen Friedhof.
Aber erst mal von vorne und erst mal ein Rückblick. Wir checkten also gestern im Hotel Castel Dracula ein und erwarteten eigentlich Grusel und so. Aber nichts passierte oder fast nichts. Manchmal schockiert mich die Scharcherei von Morini. Ein Tondokument belegt leider, dass wir gleich auf liegen. Das passt. Doch niemand geisterte durchs Castel. Nun gut, wir assen gut und deckten uns mit Bier ein, um im Billardraum noch den Abend ausklingen zu lassen.
Der morgen begann wie immer. Kerkermeister Samba poltert jeden morgen um 07:00 an die Türe und bin jeden morgen zu faul, ihn mit einem 50kg Betonklotz am Bein im See zu versenken, Glück gehabt Samba. Mein Bettnachbar Morini flucht irgenwas in den Bart und Grimm macht Druck fürs Frühstück. Was für ein Urlaub.
Wir starteten früh morgens mit einer Horde Chinesen, die aus dem Bus kamen und die Anlage stürmten. Nicht gerade toll, wenn man mit Taschen, Helm und vollbepackt durch die Menge durch muss und jeder im Weg rumsteht und kein Anstalten macht, auszuweichen. Na ja, schnell die Karre gepackt und los gehts nach Viseu de Sus zur letzten echten Wassertalbahn, die mit Dampf betrieben wird. Die meisten Bahnwagen kommen aus der Schweiz. Der Hotelzug Carpatia Express wird von einer Schweizerin betrieben. Eine tolle Anlage. Ihr Freund begrüsst uns herzlich und deckt uns mit Anekdoten über Rumänien zu. Wir lachen im Schatten bei Kaffee über die lustigen kuriosen Geschichten die er uns erzählt. Er durfte u.a. seinen Führerschein für 4 Monate abgeben, da er innerorts über 100 kmh fuhr. Auch für rumänische Verhältnisse etwas derb darüber. Er musste dann ausreisen, um Minuten später wieder einzureisen. Das kontrolliert keiner und das interessiert auch keinen.
Dann gings weiter zur Kosteranlage Manastirea Barsana, eine der schönsten Klosteranlagen von ganz Rumänien. Viele sehr schön gemachte Häuser kunstvoll aus Holz gefertigt. Leider fing es jetzt noch an zu regnen, wie das halt in der rumänischen Regenzeit so üblich ist. Aber das hielt wie immer nicht lange an und wir kamen bald über die Waldhöhenstrasse am fröhlichen Friedhof an. Der liegt in der Gemeinde Sapanta im Kreis Maramures. Da sind kunstvoll verzierte Bilder und Geschichten der Verstorbenen auf Kreuzen zu sehen. So was hab ich echt noch nie gesehen. Die Bilder sprechen für sich.
Am Abend dann kamen wir an der Pensiunea Plai cu Peri an. Die ist wenige 100m von der Ukraine entfernt. Gastgeberin spricht Rumänisch, Italienisch und Russisch. Na toll, irgendwie gings dann wie immer mit Händen, Füssen und den paar Brocken italienisch.













Spicki
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